Tuina

 

 

 

Aus der Sicht der westlichen manuellen Medizin:

 


Unter dem heutigen Begriff TUINA werden Schiebe- und Reibetechniken verstanden, die sowohl Akupressur, als auch Variationen der Druckbehandlungen der Meridian-Punkte (mit dem Finger, der Faust, dem Ellenbogen etc.) enthalten, einschließlich der Sonderpunkte (lokale, ferne und diagonale) und verschiedener manueller Meridianregulationen, sowie Mobilisations- und Dehntechniken der Gelenke und Muskeln. Dieses System schließt selbständige Übungsformen z.B. isometrische Übungen und impulserzeugende manipulative Behandlungen ein. 
Das System der TUINA Therapie schließt auch die meisten westlichen manuellen Therapieprinzip ein wie Chiropraktik, verschiedene Massagetechniken, Ayurveda-Massage, Shiatzu, Reiki, Reflexzonentherapie, Therapie nach Brügger, Therapie nach Cyriax, Therapie nach FBL, Therapie nach Maitland, Myofasziale Triggerpunkt Therapie, Dorn Methode, etc.
Der Behandlungserfolg hängt von einer sorgfältigen Ausbildung und ausreichender Erfahrung des Behandlers ab, nicht zuletzt auch im Bezug auf Behandlungsintensität und Geschwindigkeit. Der sanfte Therapie-Einstieg, der Vertrauen schafft und auch bei geringer Schmerztoleranz Möglichkeiten eröffnet, die Intensität zurückzunehmen, ist im Prinzip bei chronischen Störungen der richtige Ansatz.

 

 

Die Vor- und Nachbefragungen zu den Behandlungseinheiten gehören zum Pflichtteil und bringen wertvolle Aufschlüsse über die Gültigkeit des eingeschlagenen Behandlungsweges bzw. dessen Revisionsbedürftigkeit.

Selbstbehandlungen und Behandlungen in der Familie und im Bekanntenkreis sind auch dem primär nicht medizinisch Ausgebildeten zugänglich. Auch ohne vollständige Durchdringung des traditionellen Lehrgebäudes ist ein sinnvoller und nachhaltiger Einsatz der traditionellen Techniken möglich, und unter dem Aspekt einer Medikamenten-Einsparung bei chronischen Leiden kommt TUINA aktuell eine besondere Bedeutung zu.

Gerade in den letzten Jahrzehnten werden aber verstärkt die Störungsmuster und die darauf abgestimmten Praktiken der traditionellen Heilkunst zur Ausgestaltung des Behandlungskonzeptes herangezogen. Dies gilt insbesondere für Behandlungen der Gesundheitsstörungen innerer Organe, neurologischer Strukturen und bei betont vegetativen Symptomkonstellationen.

 

 

 

 

Aus der Sicht der chinesischen Medizin:
 

 

Die Therapie-Strategie hat ein ganzheitliches Ziel. Sie setzt nicht nur lokal Beschwerden an, sondern bezieht den gesamten Körper mit ein, sowie das Gesamtsystem des Menschen in seiner Umwelt und den Natureinflüssen, die in der westlichen Medizin gerne akzeptierten mechanistischen und eher monokausalen Auffassungen über die Krankheitsentstehung haben dort keinen Raum.
Durch die verschiedenen (auch tiefgreifenden) manuellen Techniken wird Qi und Blut in den lokalen, wie auch in den Ganzköpermeridianen  reguliert. Durch diese Stimulation und Regulation  wird  das Yin & Yang des Körpers und des Funktionskreises der 5 Elemente (chinesisches Organsystem) wieder hergestellt. 

 

 

 

 

 

Aktuelles

 

 

        "MALLORCA SPECIAL"

          23. - 29 Juni 2019

 

 

    Tuina Therapie Klinik 1&2

         30.11. - 02.12.2018

 

 

 

 

 

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